Du brauchst eine Vorlage für die Gefährdungsbeurteilung — nicht in zwei Wochen, sondern jetzt. Hier ist sie: 24 GDA-Items, Anschreiben, Auswertungs- und Maßnahmenbogen. Kostenlos, ohne Abo. Wenn Du sie öffnest und merkst „eigentlich will ich das nicht in Word machen, sondern einmal sauber digital“ — dafür gibt es einen Knopf weiter unten.
Diese Vorlage ist der psychische Teil Deiner Gefährdungs- beurteilung. Sie deckt die sechs Belastungsfaktoren ab, die die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) als verbindliche Mindeststruktur vorgibt: Arbeitsinhalt, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen, Arbeitsumgebung, neue Arbeitsformen, weitere Faktoren. Insgesamt 24 Items, abgeleitet aus der GDA-Leitlinie für die psychische Gefährdungsbeurteilung.
Die PDF ist druckbar und am Bildschirm bearbeitbar. Mitarbeitende brauchen kein Word, kein Excel, keine App.
Die GDA verlangt eine ehrliche Antwort. Mitarbeitende geben sie aber nur, wenn sie sicher sind, dass sie nicht zugeordnet wird. Eine PDF, die per Mail zurückgeschickt wird, ist nicht anonym — Du siehst Absender, Zeitstempel, Schreibstil. Selbst wenn Du es ehrlich meinst: Die Belegschaft glaubt es Dir nicht.
30 Bögen, 24 Items, vier Skalen, sechs Belastungsfaktoren — das sind 4.320 Datenpunkte, die in eine Excel-Tabelle wollen. Wer das einmal gemacht hat, macht es nicht zweimal.
§3 Abs. 2 ArbSchG verlangt nicht nur das Erfassen, sondern auch das Ableiten von Maßnahmen — und die Prüfung ihrer Wirksamkeit. Eine PDF kann das nicht; sie ist nach Tag eins eingefroren. Im Audit wirst Du gefragt: „Was ist aus Maßnahme 7 geworden?“ — und „weiß ich nicht“ reicht nicht.
Eine PGB ist kein Einmal-Akt. Spätestens bei jedem wesentlichen Anlass und als Praxis-Standard alle zwei Jahre wirst Du wieder durch die gleiche Schleife laufen. Mit einer PDF heißt das: Excel nochmal, Versand nochmal, Auswertung nochmal.
MindCheck ist die digitale Variante derselben 24 Items. Statt PDF-Versand: Du erstellst einen Link, schickst ihn an die Belegschaft, jede Person antwortet anonym in ca. 8 Minuten, die Auswertung läuft automatisch, der Bericht ist nach Befragungsende fertig. Bezahlt wird einmal pro Bericht — kein Abo, nicht pro Mitarbeiter.
Größere Unternehmen oder Konzern-Strukturen → individuelles Setup. Du zahlst erst, wenn der Bericht steht. Der Wizard ist kostenlos durchspielbar. Alle Pakete im Detail →
§5 ArbSchG zusammen mit §3 ArbSchG verlangt drei Schritte: Erfassen (das macht die Vorlage), Ableiten konkreter Maßnahmen aus den festgestellten Belastungsbereichen, und Wirksamkeit prüfen — und dokumentieren, was die Maßnahme bewirkt hat. Ein PGB-Bericht ohne Maßnahmen ist juristisch eine halbe Sache. Und wirtschaftlich: jeder unbearbeitete Belastungsbereich kostet weiter.
Genau hier setzt unser Schwesterprodukt VitalPro an: ein schlüsselfertiges betriebliches Gesundheitskonzept — bKV mit Vorsorgebausteinen, Mental-Health-App, Facharztnavigation, betriebliche Altersvorsorge. Die zwei steuerlichen Hebel: §3 Nr. 34 EStG bis zu 600 €/MA/Jahr steuerfrei (zertifizierte Gesundheitsmaßnahmen) und §8 Abs. 2 EStG 50 €/Monat Sachbezugsfreigrenze für die bKV. Beide Töpfe unabhängig, vollständig kombinierbar.
Ja. Du gibst Deine E-Mail an, bekommst die PDF sofort per Mail. Kein Abo, kein Hintertürchen.
Nein — diese Formulierung verwenden wir bewusst nicht. Die Vorlage ist GDA-orientiert, das heißt: Sie deckt die Methodik der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie ab und ist damit eine fundierte Ausgangsbasis. Ob Deine Berufsgenossenschaft im konkreten Fall zusätzliche Anforderungen stellt (z. B. branchenspezifische Items), prüfst Du im Zweifel direkt bei Deiner BG.
Ja, ab einer Mitarbeiterin. Die Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung — inklusive psychischer Belastungsfaktoren — ergibt sich aus §5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG, eingeführt 2013. Es gibt keine Mitarbeiter-Untergrenze, anders als bei Betriebsrat oder Datenschutzbeauftragtem.
Es gibt keine pauschale Frist im Gesetz. Wiederholt wird sie bei wesentlichen Veränderungen (z. B. Restrukturierung, Wechsel der Arbeitsmittel, neue Schichtsysteme). In der Praxis hat sich ein 2-Jahres-Rhythmus als Best-Practice etabliert, weil Arbeitsschutzbehörden bei längeren Abständen genauer hinschauen.
Die 24 Items decken die sechs GDA-Belastungsfaktoren ab: Arbeitsinhalt (z. B. Vollständigkeit der Aufgabe, Handlungsspielraum), Arbeitsorganisation (z. B. Arbeitszeit, Arbeitsablauf), soziale Beziehungen (Kollegen, Vorgesetzte), Arbeitsumgebung (Lärm, Klima, ergonomische Gestaltung — Schnittmenge mit dem körperlichen Teil), neue Arbeitsformen (mobile Arbeit, ständige Erreichbarkeit), sowie weitere Faktoren (z. B. emotionale Anforderungen). Die konkreten Item-Texte stehen im Inhaltsverzeichnis der PDF.
In der PDF-Variante: so anonym, wie Du es selbst sicherstellst. Wenn Du sie per Mail zurückbekommst, ist sie es nicht. Empfehlung: anonyme Briefumschläge mit Sammelpostbox oder eine Drittlösung (Dropbox-Link, externe Plattform). In MindCheck ist die Anonymität strukturell gelöst — keine Zuordnung zu Person möglich, nur Aggregate ab definierter Antwort-Mindestmenge.
Die PDF ist kostenlos. MindCheck startet bei 399 € einmalig (bis 25 Mitarbeitende), bezahlt wird erst, wenn Du den Bericht bestellst. Wenn Du Deine Zeit für die manuelle Auswertung mit einem realistischen Stundensatz multiplizierst, ist MindCheck ab ungefähr 12 Mitarbeitenden günstiger als die PDF-Variante.
Nein. Diese Vorlage deckt ausschließlich den psychischen Teil ab. Für den körperlichen Teil gibt es Branchen-Kataloge der Berufsgenossenschaften (z. B. BGW für Pflege, BG Bau für Bau, BGHM für Holz und Metall). MindCheck deckt ebenfalls nur den psychischen Teil ab — die beiden Welten sind getrennt zu beurteilen.
Ja. Die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung ist Pflicht (§6 ArbSchG). Aufbewahrungsfrist: keine starre Vorgabe aus dem ArbSchG, in der Praxis mindestens bis zur nächsten PGB plus ein Jahr — wir empfehlen 6 Jahre analog zu anderen arbeitsschutzrechtlichen Dokumenten. Bei Audits oder im Streitfall (z. B. arbeitsmedizinische Anzeige) wird die Dokumentation vorgelegt.
Du hast Schritt 1 erfüllt (Erfassung). Schritt 2 (Maßnahmen ableiten) und Schritt 3 (Wirksamkeit prüfen) musst Du selbst machen — die Vorlage gibt Dir dafür einen Maßnahmen-Bogen, die eigentliche Arbeit liegt aber bei Dir. Aus diesem Grund ist die PGB kein einmaliger Vorgang, sondern ein Prozess.
Genau das ist ihr Zweck. §3 Abs. 2 ArbSchG verlangt, dass Du aus festgestellten Belastungen Maßnahmen ableitest. Maßnahmen können organisatorisch sein (Schichtsystem ändern), personell (Führungskräfte schulen), oder finanziell (Gesundheitsmaßnahmen über §3 Nr. 34 EStG / §20 SGB V). Wir helfen mit VitalPro beim letzten Punkt — der oft der wirksamste und steuerlich attraktivste ist.
Wenn Du einen Betriebsrat hast: ja, jede Form der Mitarbeiterbefragung ist mitbestimmungspflichtig (§87 Abs. 1 Nr. 1, 6 BetrVG). MindCheck ist darauf ausgelegt — Du kannst dem Betriebsrat den Anonymitätsnachweis, die Schwellenlogik und das Berichtsformat vorab zeigen. In der Praxis ist das mit einer externen Lösung schneller einverstanden als mit einer Inhouse-Excel.